Radtouren

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Für Fahrradfreunde hat Lucca fünf Touren durch das Herz dieser Landschaft zu bieten, in mitten des grünen Saums der sachten Hügel und der authentischen und unberührten Landschaft. Eine entspannende Radtour durch einzigarte und unvergessliche Kulissen, wobei auch der Gaumen nicht zu kurz kommen darf. Degustationen in Weinkellern, typische Kostproben oder eine Mahlzeit mit lokalen Köstlichkeiten. Ideale Pausen mit atemberaubenden Panoramen und typischen gastronomischen Produkten dieses Territoriums.

Lucca und der Flusspark Serchio

Eine Rundfahrt auf der einzigartigen Stadtmauer im Schatten der Bäume und mit einem herrlichen Blick auf das Umland. Über die vielen Abstiegsrampen gelangt man in die Altstadt, wo man in den Gassen die unzähligen Schätze Luccas entdecken kann. Man kann aber auch den Fahrradweg außerhalb der Mauerrings wählen, entweder, um diesen prächtigen Verteidigungswall zu bewundern oder um den Flußpark Serchio zu erreichen, ein Freizeit- und Naturschutzgebiet. In Richtung Norden führt der Flussweg nach Celle di Pescaglia, ein kleiner Ort aus dem die Familie Puccini stammt, oder in südlicher Richtung gelangt man nach Ripafratta (Provinz Pisa) und weiter nach Torre del Lago Puccini. In diesem Ort befindet sich die Villa des Maestros, wo er viele seiner berühmten Werkte komponierte. Dieser Abschnitt überschneidet sich mit dem Fuß-/Fahrradweg, der nach Giacomo Puccini benannt ist.

Montecatino und das Gebiet Morianese mit dem MTB
Diese Strecke verläuft über die Nordhügel Luccas und eignet sich besonders für Mountainbikes. Startpunkt ist die Terrazza Petroni im Ort Monte S. Quirico, es geht aufwärts in Richtung Cappella vorbei an wunderbaren Panoramen der Hügellandschaft, durch charakteristische Orte und Dörfer, zum Teil über Schotterstraßen, bis zur Spitze des Hügels Montecatino. Hier befindet sich ein alter Wachturm des Verteidigungssystems Luccas. Die Abfahrt führt in das Gebiet Morianese entlang der „Obststraße“ und auf der rechten Uferseite des Flusses Serchio führt die Strecke wieder zurück nach Monte S. Quirico.

Aquädukt  Nottolini und Compitese

Entlang des Aquädukts (erbaut vom Architekten Lorenzo Nottolini im Jahr 1822 im Auftrag der Herzogin Maria Luisa von Spanien, Herzogin von Lucca) erstreckt sich ein Fahrradweg. Diese Strecke führt zu den Quellen „Parole d’Oro“ und weiter zum Gebiet Compitese am Fuße der Berge Monti Pisani. Auf dieser Strecke ist das Quellwasser Leitfaden der Tour. Die Rückfahrt zur Stadt führt durch die Ebene Luccas und Capannoris, die einst vom Wasserbassin, dem See von Bientina, überflutet war und heute entsumpft ist. Auf dieser Tour stößt man auf etruskische und römische Ausgrabungen.

Die Luccheser Hügel

Diese Tour ist in zwei Strecken aufgeteilt. Die erste führt über Mutigliano aufwärts in Richtung Pieve Santo Stefano und durchquert eines der ertragsreichsten und erstklassigsten Oliven- und Weinanbaugebiete (diese Hügel eignen sich dank des besonderen Mikroklimas für diesen Anbau). Auf der Nordseite geht es abwärts in Richtung Val Freddana und wieder aufwärts nach Piazzano. Der Rückweg verläuft auf einem Abschnitt der antiken Pilgerstraße nach Rom, der Via Francigena. Die zweite Strecke führt aufwärts entlang des mystischen Orts „La Certosa di Farneta“, das zweitgrößte Kartäuserkloster nach Pavia, das von der Spitze der Pieve di Formentale in seiner ganzen Größe zu sehen ist. Es geht weiter Richtung Chiatri, wo Giacomo Puccini eine Villa mit einem herrlichen Ausblick auf die Versilia Küste erbauen ließ. Die Rückfahrt verläuft über die Landstraße Sarzanese Valdera bis nach Ponte S. Pietro und dann wieder über den Flußpark bis nach Monte S. Quirico.

Pievi, Burgen und Festungen

An den südlichen Hängen des Territoriums, die die Ebene Lucca von Pisa abtrennen, erstreckt sich eine Tour durch antike Dörfer mit romanischen Pfarrkirchen. In diesen Grenzzonen sind Ruinen von historischen Festungen und Burgen zu finden, Spuren der militärischen Auseinandersetzungen zwischen Lucca und Pisa. Ripafratta ist hier das beste Beispiel mit zwei gegenüber liegenden Burgen, die zu den befeindeten Städten gehörten. Auf einem kurzen Abschnitt überschneidet sich diese Tour mit dem Fuß- und Fahrradweg Puccini und es geht weiter aufwärts über Massaciuccoli bis zu den Ruinen römischer Thermen, wo ein noch fast intaktes Mosaik zu bewundern ist. Nach diesem ziemlich anstrengenden Aufstieg geht es wieder abwärts in Richtung Lucca bis zum Hügel Nozzano. Nozzano ist berühmt für seine mittelalterliche Burg und die typische Ringform des Ortes am Fuße der Burg, die durch die Anordnung der Häuser entstanden ist. Auf dem Rückweg nach Lucca ist Pieve di Arliano sehr sehenswert, eine der ältesten Pfarreien dieses Territoriums. Die Route führt durch den Flußpark wieder zurück zur Stadt.